
Es ist kein Witz, es ist keine Satire. Es ist wahr. Aber es ist eine sehr gelungene Überraschung. Der beste Fastkanzler alle Zeiten Friedrich Merz (CDU) hat einen neuen Namen für die GroKo (Große Koalition) gefordert, da die SPD zu klein sei, sodass das Konstrukt keine große Koalition mehr darstellen würde.
Nun wurde unter über drei Millionen Einsendungen ein Name offiziell ausgewählt: KiKa (Kinder-Kanal). Die Einsendung kommt vom begeisterten KiKa-Zuschauer Philipp Amthor (CDU), der vor zwei Jahren in das Alter, ab dem KiKa empfohlen wird, gerutscht ist. Ein paar weitere Laien hatten zufällig die gleiche Idee. Da Amthor kein Interesse an dem ausgelobten Preis gezeigt hat, wird unter den anderen Kika-Einsendern ein Reichstagsbesuch verlost.
Fastkanzler Merz sagte unserem Blatt: Der Name ist bereits etabliert. Wer ihn noch nicht kennt, wird ihn leicht kennenlernen. Auch stehe das Ki in KiKA für „Kinder“, also werde die geringe Größe der SPD in der Koalition sehr gut abgebildet.
Auf den weiteren Plätzen landeten KriKo (Kriegskoalition), Krimskrams, SoKo (Sonderkoalition), Merz Spezial Dragees und Grmpf.
Eine Verwechslungsgefahr mit dem gleichnamigen ZDF-Kinderkanal bestünde nicht, so Merz. „Kinder haben ja im Unterschied zu uns alten weißen Männern oft ganz kreative Ideen. Mit so etwas können und wollen wir nicht zu tun haben. Außerdem kann man den Sender jederzeit wegen Sparmaßnahmen abschaffen, ebenso wie das Deutschlandticket, das Bürgergeld, den legalisierten Cannabis-Konsum, Gendern und das Fach Ethik als Ersatz für den Religionsunterricht. Schließlich muss das Land jetzt massiv in die nichtabwehrbereite Bundeswehr investieren“, holt der Sauerländer aus.
„Ja, wir geben es zu. Ganz laut sagen wir, wie sind nicht abwehrbereit. Moment Mal, sollten wir das wirklich so laut sagen, ist das nicht eine Einladung … ähhh … na gut, der Russe weiß das hoffentlich auch so, der ist ja nicht so dumm wie … ähhh“, sagte Merz vor versammelter Hauptstadtpresse.