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Kampf gegen Flut – Laschet will Wasserkraftwerke stilllegen: „Die ziehen eh nur Wasser an“

Wasserkraftwerk
Wasserkraftwerk: Zieht gewaltige Wassermengen an. Lizenz: Public Domain

Ist das jetzt der vielversprechendste Vorschlag, um weitere schlimme Fluten in Zukunft zu verhindern? Es sieht so aus. Als Bundeskanzler will Armin Laschet (CDU) jedenfalls alle deutschen Wasserkraftwerke abschalten lassen. Der Kanzlerkandidat sagte unserem Blatt: „Wasserkraftwerke ziehen doch nur Wasser an – sonst nichts. Was da für Wassermengen durchlaufen, ist einfach unvorstellbar. Wir sperren das Wasser einfach aus. Wir sagen dem Wasser, es habe bei uns nichts zu suchen. Soll es sich doch im Ausland herumtummeln und Unheil anrichten, bei uns jedenfalls nicht mehr. Das ist das Schlüsselelement beim Kampf gegen das Wasser.“

Die Wasserkraftwerke, die in Deutschland rund 4 % zur Stromversorgung beitragen, will Laschet durch Kohlekraftwerke ersetzen. „Kohle ist eh giftig, also verbrennen wir das Zeug“, sagt ein strahlender CDU-Vorsitzende. Auch einen Wiedereinstieg in die Atomkraft kann sich der smarte Politiker vorstellen.

Häuserbau ohne Keller verhindert Überschwemmung von Kellern

Laschet ist sich bewusst, dass das alleine wohl noch nicht reicht. Um Überflutungen der Keller zu verhindern, will der nächste Bundeskanzler in Zukunft Häuser primär ohne Keller bauen lassen. „Die Amerikaner haben kaum Keller. Warum sollten wir nicht von den Amerikanern lernen?“ Laschet weist darauf hin, dass das Weglassen des Kellers den Häuserbau zudem erheblich preiswerter macht.

Strafsteuer für Regenschirme

Ein weiterer Vorschlag betrifft Regenschirme. Laschet will beobachtet haben, dass Regenschirme vor allem bei stärkerem Regen eingesetzt werden. Dort wo Regenschirme aufgespannt werden, regnet es. Wo Gummistiefel angezogen werden, ebenso. Auch für Regenmäntel könnte es einen solchen Zusammenhang geben, vermutet der Kanzlerkandidat. „Sorgen wir also dafür, dass weniger Regenschirme aufgespannt werden, weniger Gummistiefel und Regenmäntel getragen werden“, schlägt Laschet vor, „mit einer angemessenen Traufesteuer!“

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Laschet entschuldigt sich für Lachgate. „Haben gerade darüber gesprochen, ob ‚Flutopfer‘ gegendert werden muss“

Armin Laschet
Laschet zu Lachgate: „Man darf über alles laschen, ähhh … lachen!“ (Foto: keinblatt.de; Symbolbild, nicht die beschriebene Szene, in der er lachte)

Deutschland erlebt derzeit eine Jahrhundertflut. Die Zahl der Toten ist längst dreistellig, ganze Städte und Ortschaften sind durch das Hochwasser ganz oder weitgehend zerstört. Klimaforscher sind sich einig, dass Katastrophen wie diese durch den Klimawandel häufiger und heftiger werden. Entsprechend sehen die meisten Politiker Handlungsbedarf.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) hält eine Rede im Hochwassergebiet in Erftstadt. Im Hintergrund ist ein lachender Armin Laschet (CDU) zu sehen.

Inzwischen hat sich der kommende Bundeskanzler der Bundesrepublik, der auch NRW-Ministerpräsident und CDU-Parteivorsitzender ist, entschuldigt. Laschet sagte, er habe keineswegs über die vielen Menschen gelacht, die ihr ganzes Hab und Gut oder gar Angehörige in den Fluten verloren hätten. Vielmehr habe man sich in der Runde gerade gefragt, ob man das Wort „Flutopfer“ eigentlich gendern müsste. Erneut prustet es aus Laschet heraus: „Flutopfer gendern, verstehe Sie harharhar …“. Der kommende Bundeskanzler holt aus:

„Flutopferin“ … Ich kann nicht mehr! Stellen Sie sich mal vor, wir würden unsere Sprache ändern, um möglichst alle und jeden zu berücksichtigen. Auch jede Minderheit. Dann müssten wir ja sogar Frauen mit einbeziehen. Ich versichere Ihnen, Frauen sind mitgemeint! Also zumindest meine Frau! Also ich meine damit nicht, dass ich meine, dass sie mitgemeint sei. Sie selbst fühlt sich mitgemeint! Wir haben nun mal das generische Maskulinum in unserer schönen deutschen Sprache. Warum sollten wir etwas ändern, wenn wir etwas haben? Wir sollten dann etwas ändern, wenn wir etwas nicht haben!

Laschet setzt nach: Auch habe sein Kollege kurz zuvor einen sexistischen Witz erzählt. Da hätte er gleich noch mal lachen müssen, da der Witz so extrem genial sei. Der Witz gehe so:

Treffen zwei schwule Missionare im Urwald den Tarzan. …

Wir unterbrechen Armin Laschet. Dieser zeigt sich voller Empathie:

Ah, den kennen Sie schon. Gut, ich habe vielleicht noch was anderes!

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Flutkatastrophe in England – An zwei Tagen hat es so viel geregnet wie sonst an drei

Hochwasser England
Lizenz: Public Rain

Tief „Dennis“ brachte Großbritannien eine Flutkatastrophe. Über 1.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Inzwischen ist die Ursache ermittelt worden: Es hat in Großbritannien an nur zwei Tagen so viel geregnet wie sonst an drei Tagen. Boris Johnson steht in der Kritik, da er darauf verzichtete, den nationalen Krisenstab einzuberufen.

Johnson hat als Grund für den Starkregen den verzögerten Brexit ausgemacht. Der Stillstand beim Brexit habe das ganze Land in eine Lethargie versetzt und somit auch das rechtzeitige Abregnen verhindert. Dass es jetzt stark regne, sei ein Zeichen dafür, dass sich das Land erhole und auch die Natur das Versäumte nachhole, sagte der Premier unserem Blatt. Die nächsten Monate seien die entscheidenden. Johnson will mit der EU ein Freihandelsabkommen schließen. Johnson betonte, er wollen keinen „übertrieben freien, aber einen regen Handel“.

Als Sofortmaßnahmen hat Johnson den Einsatz von Regenbombern, die Silberjodid in die Wolken sprühen, angeordnet. So wie man gezielt Brandschneisen einsetzt, um das Feuer zu stoppen, will Johnson zwischen Flutgebieten das Hochwasser durch künstliche, schmale Fluten stoppen. Nur Wasser ist stark genug, um Wasser aufzuhalten. Dämme könnten brechen, aber dass Wasser breche, sei noch nie vorgekommen, führt der Premier aus.

Boris Johnson
Kann auch Naturkatastrophe: Briten-Premier Boris Johnson. Foto: Ben Shread / Lizenz: OGL v.3
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Ursache für Katastrophenunwetter gefunden: Wegen Kommafehler versehentlich 10-fache Chemtrail-Dosis versprüht

Hochwasser
Der Albtraum: Das Hochwasser reißt alles mit, zerstört mit brachialer Gewalt alles, das nicht freiwillig mitschwimmt (Archivbild). Foto: Harald Weber / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Nicht immer ist es höhere Gewalt, die zu schrecklichen Naturunglücken führt. Menschliches Versagen ist ebenso möglich. Wie jetzt bekannt wurde, ist das derzeitige Katastrophenunwetter, das Überschwemmungen mehrerer Ortschaften und die Zerstörung unzähliger Häuser zur Folge hatte, etwa in Simbach (Niederbayern), kein unabwendbares Naturereignis, sondern das Resultat einer unglaublichen Schlamperei.

Verrutschtes Komma – so ein Fehler darf einfach nicht passieren

Zwar waren Niederschläge beabsichtigt worden, um die Böden zu bewässern und die Ernten zu sichern, durch einen peinlichen und katastrophalen Kommafehler hat die Deutsche Chemtrail-Fliegerstaffel vergangene Woche jedoch aus Versehen die 10-fache Chemikaliendosis versprüht.

Chemtrails
Chemtrails am Himmel sind das untrügliche Zeichen, dass sie wieder sprühen (Archivbild)! Foto: Prashanta / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Das Bundesinnenministerium hält sich derzeit noch bedeckt und will den Schuldigen erst nach weiteren Ermittlungen benennen. Vorrang hätten ohnehin jetzt erst einmal Soforthilfen für die betroffenen Regionen, so ein Ministeriumssprecher. Die Bundesbank hat indessen wie auch 2013 mehrere Tausend leere Geldsäcke zur Verfügung gestellt, die in hochwassergefährdeten Orten als Sandsäcke die Deiche stabilisieren sollen.